Wandern in Schlesien - Wanderungen im Eulengebirge und Riesengebirge

Wanderungen in Schlesien:
Für Wanderfreunde lohnen sich immer
a) der Zobten
b) das Eulengebirge
c) die Heuscheuer
d) das Glatzer Bergland und
e) das Riesengebirge mit dem höchsten Berg Schneekoppe

Aussicht vom Berg Schneekoppe im Riesengebirge an der Grenze Polen/Tschechien

Wanderurlaub in Polen Berg Schneekoppe
 
 

Weitere Wanderwege und Wandervorschläge

Ein Wanderweg von der Kirche Wang lohnt sich zur Kleinen Teichbaude und zur Hampelbaude ( hin und zurück ca. 7 km ), ebenso

ein Wanderweg zum Kochelfall ( nur ca. 200 Meter von der Staatsstraße Oberschreiberhau-Petersdorf entfernt ) und

ein Wanderweg zum Zackenfall ( von oberhalb der Josefinenhütte in Oberschreiberhau knappe 4 km hin und zurück ).

Mit dem Riesengebirge untrennbar verbunden ist natürlich auch der Berggeist Rübezahl.
26 Kurzgeschichten über ihn mit wunderschönen Zeichnungen zum farbigen Ausmalen für Kinder sind beim Hausherren erhältlich. Übrigens,vor kurzer Zeit gab es im Fernsehen eine Ratesendung für Prominente. Diese waren zu ihrer Schande nicht in der Lage, den Berggeist Rübezahl dem richtigen Gebirge zuzuordnen. Kein Wunder bei allen, die Schlesien längst abgeschrieben haben.

Empfehlenswert ist auch eine Wanderung zur Burgruine Kynast (von Saalberg aus knappe 2 km ), wo die Sage umgeht von der schönen Kunigunde, die alle ihre Freier in den Tod trieb, weil sie nur demjenigen ihre Hand reichen wollte, der es schaffte, hoch zu Roß auf der schmalen Burgmauer einmal um die Burg zu reiten.

bei einer Wanderung auf die Hohe Eule (1015m, von Penkendorf ca. 28 km) kann man vom Bismarckturm bei gutem Wetter bis zur Schneekoppe, zur Heuscheuer und zum Glatzer Schneeberg schauen.

Über weitere lohnende Wanderungen gibt „Der singende Tierarzt von Penkendorf“ gerne Auskunft.

Bilder vom Wanderurlaub in Polen - Blick auf den Zobten, Schneekoppe...

Wanderurlaub in Polen - Wanderungen im Riesengebirge

Das Riesengebirge ( von Penkendorf ca.70 km )
Für das Riesengebirge sollte man sich mindestens 4 Tage Zeit nehmen. Tiroler Holzknechte haben im Mittelalter für die gefällten Baumstämme , die zu Tale befördert werden mußten, hölzerne Rutschbahnen gebaut, sogenannte Riesen. Daher der Name Riesengebirge.
Im Frühjahr, Sommer und Herbst lohnt sich eine Kammwanderung vom Reifträger bis zur Schneekoppe (1605m ). Wanderweg 35 km.
Und für Wintersportler ist das Riesengebirge sowieso ein Paradies. In mehreren Schutzhütten, in Schlesien Bauden genannt, kann man übernachten.
Ein Sessellift führt von Krummhübel-Brückenberg zur kleinen Koppe. Bis zur Schneekoppe sind es dann noch ca. 45 Minuten Fußweg. Goethe bestieg die Schneekoppe am 15.9.1790, und hier oben wurde am 28.7.1902 Gertrud Caro (Mädchenname Schwarz ) geboren, die mit ihrem Gedichtband „ Ein Jahr zieht durchs Gebirge“ dem Riesengebirge ein bleibendes Denkmal gesetzt hat. Ihr Vater betreute dort oben die Wetterstation. Ihre Gedichte stehen denen des Geheimrats Goethe in keiner Weise nach. Der Gedichtband ist zwar nicht mehr im Handel erhältlich, doch der Hausherr hat ihn.
In der Peterbaude entstand 1914 das weltberühmte „ Riesengebirglers Heimatlied“: Blaue Berge, grüne Täler, mittendrin ein Häuschen klein,… von Othmar Fiebiger. Vinzenz Hampel hat es vertont. Dieses Lied gewann 1929 beim Internationalen Sängerwettstreit in Brasilien den ERSTEN PREIS.

Hirschberg ist der Ausgangspunkt des Tourismus im Riesengebirge. Sehenswert sind die evangelische Gnadenkirche ( Innenraum mit 3 hölzernen Emporen und der üppigen Barockorgel hinter dem Altar ), die katholische Pfarrkirche St. Erasmus und Pankratius mit prachtvollem Hochaltar und Spätrenaissance-Orgel.

In Schreiberhau führt ein Sessellift zum Reifträger,von wo aus i.d.R. die Kammwanderungen ihren Anfang nehmen.

Wanderung auf den Zobten, den schlesischen Olymp

Eine Wanderung auf den Zobten (von Penkendorf ca. 15 km ), den beherrschenden Berg Mittelschlesiens (auch „Der schlesische Olymp“ genannt ), dauert eine gute Stunde. Oben angelangt, sollten Gäste, die körperlich noch fit sind, den kaum wahrnehmbaren Aussichtsturm hinter der Kapelle besteigen, von dem aus man eine ausgezeichnete Rundsicht bis Breslau, zu der Sudetenkette und dem ganzen Riesengebirge genießen kann. Es heißt, wer den „Zotaberg“ nicht bestiegen hat, der war nicht in Schlesien. In Tampadel, am Fuße des Zobten, haben die Polen eine wunderschöne, äußerst sehenswerte und künstlerisch anspruchsvolle Kapelle gebaut, die freilich den polnischen „Anspruch“ auf ganz Niederschlesien unterstreichen soll. Der Hausherr hat einen heimatkulturellen Rock´n´Roll geschrieben, den „Zotaberg-Rock und Weltraum-Teebs“.Mit der Rock'n'Roll-Tanzgruppe „Lollypops“ aus Cham, die kurz zuvor beim Deutschlandwettbewerb einen sagenhaften 3. Preis errungen hatte, wurde dieser Rock`n`Roll 2006 beim Kreis Neumarkter Heimattreffen in Hameln welturaufgeführt. Der Erfolg war überwältigend. Auch die örtliche Presse hat sich damals sehr lobend darüber geäußert. Von dieser Veranstaltung ist eine DVD beim Hausherrn erhältlich. Im September 2009 besuchte das MDR- Fernsehen im Rahmen der Sendung „Unterwegs bei Sachsens Nachbarn“ auch „den singenden Tierarzt von Penkendorf“, wobei dieser Rock´n´Roll gewürdigt wurde. In der Stadt Zobten steht auch ein Gedenkstein für die Lützower Jäger („Das ist Lützows wilde, verwegene Jagd“). Von hier aus nahmen die Freiheitskriege in Deutschland gegen Napoleon 1813 ihren Anfang. Mit dabei war der Dichter Theodor Körner, der große Freiheitsheld.